Gestern war ich in der Stadt und bin mal wieder im Buchladen gelandet. Ich wusste eigentlich gar nicht genau, was ich da wollte, nur mal schauen. Dabei habe ich herausbekommen, dass Jed McKennas 3. Buch “Dissonanz” im September in Deutsch erscheint, das werde ich mir dann mal gönnen. Beim Schlendern durch die Regale fiel mir dann etwas in die Hände, dass da so lag, als hätte es jemand da abgelegt, weil er es doch nicht kaufen wollte. Es passte nämlich gar nicht dorthin. Egal. Es sah nach einem Kartenspiel aus, Tarotkarten oder so. Was mich angezogen hat waren die Geldscheine und Geldstücke, die diese Schachtel, foliert, zierten, sowie das große Wort “GELD”. Ich nahm es an mich und schaute auf den Preis. Boah, 16,90 Euro. Oh, mein Gott, brauche ich dieses Ding. Aber ein bißchen mehr Geld kann doch nicht schaden, irgendwie habe ich immer genug, wenn ich es brauche, aber … Egal, “Martina, gönne es dir”, sagte eine innere Stimme oder war es das Ego, wurscht. Ich ging also an die Kasse bezahlte und bekam auf meine 20 Euro 5,10 Euro zurück. Moment! Ich sprach die Verkäuferin an, dass sei zuviel, dann stimme heute abend ihre Kasse nicht. “Wie, ist das Buch teurer, was kostet es denn?”-”16,90 Euro.” “Also, wenn der Scanner 14,90 Euro liest, ist das schon ok.” Ich lache und sage “ja, dann sollte es wohl so sein und passt ja auch auf den Titel ‘Mit Geld erfolgreich umgehen’. Irgendwie habe ich das wohl grad getan und somit 2 Euro gespart.”
Ich habe das Kästchen dann in einer Sitzgruppe gleich ausgepackt. Es enthält 35 Karten über das Geld und ein Begleitbuch. In diesem Buch stehen nun die negativen und die positiven Glaubenssätze über Geld. Von den positiven hat mir einer sehr gefallen, zumal er ja ähnlich wie der Titel meines Buches ist bzw. eigentlich auch den gleichen Sinn hat: “Lieber reich und glücklich als arm und krank.” Der negative dazu ist: “Lieber arm und glücklich als reich und krank.”
Nun musste ich heute morgen natürlich gleich eine Karte ziehen: “Geld ist austauschbar.” Lach, gerade die wollte ich nun nicht haben. D.h. ich bin immer reich, auch wenn es nicht Geld ist. Grrr. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht reich fühle. Hingewiesen wird in dem Begleitbuch auf die Tauschringe, die es überall in Deutschland inzwischen gibt, hier in Bremen auch, (meine Mutter und meine Schwester, waren/sind auch darin,) wo Dienstleistungen, die der eine zu bieten hat, gegen Dienstleistungen, die ein anderer hat, ausgetauscht werden. Wobei das alles eine große Börse ist, wo sich jeder das heraus nimmt, was er benötigt, das ist dann zumeist jemand anders. Nun hatte ich die Tage auch einen Satz in meinem Orakel, dass irgendjemand mir meine Gaben zeigt. Ja, was habe ich denn für welche? Ich meine jetzt eine, die ich auf den Markt werfen kann. Im Hinweisbuch steht auch, ich soll mal meine Mitmenschen fragen, so tue ich das hiermit.
Also ich warte auf Antworten, Kommentare erwünscht.