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	<title>Martina-Weigt.de</title>
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	<description>Zeit zu erwachen</description>
	<pubDate>Thu, 20 May 2010 06:34:03 +0000</pubDate>
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		<title>Ich wollte &#8230;&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 06:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[. immer um meinerselbst Willen geliebt werden. Das war anstrengend, denn irgendwie wollte ich dann
&#8230;.. mich ändern, damit andere mich lieben. Das war auch wieder anstrengend, denn ich wollte &#8230;.
mich kontrollieren. Ich wollte nichts sagen, nichts tun, was andere dann wieder nicht an mir liebten.
Irgendwann habe ich aufgegeben zu wollen. Und auf einmal wurde alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>. immer um meinerselbst Willen geliebt werden. Das war anstrengend, denn irgendwie wollte ich dann<br />
&#8230;.. mich ändern, damit andere mich lieben. Das war auch wieder anstrengend, denn ich wollte &#8230;.<br />
mich kontrollieren. Ich wollte nichts sagen, nichts tun, was andere dann wieder nicht an mir liebten.</p>
<p>Irgendwann habe ich aufgegeben zu wollen. Und auf einmal wurde alles einfacher. Alles kam zu mir, ich sah die Liebe, die ich in mir selbst trug. Ich konnte alles bedingungslos annehmen, mich selbst eingeschlossen. Ich wollte nichts mehr verändern und konnte mich somit an den Dingen, die so waren, wie sie waren, erfreuen. Träume erfüllten sich, Wünsche gingen in Erfüllung, bevor sie überhaupt gewünscht werden konnten. Jeder Tag bringt eine Überraschung, jeder Tag ist ein neues Geschenk.</p>
<p><span class="postbody"><br />
</span></p>
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		<title>Alzheimer (1)</title>
		<link>http://blog.martina-weigt.de/2010/03/alzheimer-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 07:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Mutter ist am 31. Januar verstorben, sie war sehr demenz, vielleicht Alzheimer wie ihr Vater. Sie ist friedlich eingeschlafen, wir, das sind wir 6 Kinder und teilweise auch ihre Enkelkinder, haben sie 4 Tage und Nächte begleitet. Sehr schöne Trauerfeier.
Und nun zu mir. Ich frage mich immer mehr, habe ich auch Alzheimer? Eigentlich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter ist am 31. Januar verstorben, sie war sehr demenz, vielleicht Alzheimer wie ihr Vater. Sie ist friedlich eingeschlafen, wir, das sind wir 6 Kinder und teilweise auch ihre Enkelkinder, haben sie 4 Tage und Nächte begleitet. Sehr schöne Trauerfeier.</p>
<p>Und nun zu mir. Ich frage mich immer mehr, habe ich auch Alzheimer? Eigentlich kann mir das ja egal sein, wenn es nicht Dinge gäbe, an die ich denken muss. Sobald ich den Stempel &#8220;Alzheimer&#8221; habe, darf ich es ja. Also, wie bekomme ich den?</p>
<p>Also ich erzähl mal, was mir schon so alles passiert ist:</p>
<p>Letztens kaufe ich ein, gehe zum Gemüseregal, will mir eine Paprika in den Einkaufswagen legen und schaue überrascht: &#8220;ey, da liegt ja schon eine, wie kommt die dann da hinein?&#8221;</p>
<p>Wortfindungsprobleme plagen mich ständig, ich stehe denn da und sage, &#8220;dieses Ding da, äh, wie nennt man das noch&#8221;, und versuche es dann zu umschreiben. Echt scheiße ist das, sag ich euch.</p>
<p>Oder mit meiner Brille: Ich laufe durch die Wohnung und suche sie wie verrückt und habe sie auf der Nase. Ihr werdet sagen, och, das passiert mir auch. Noch schlimmer, damit könnt ihr nicht dienen, ich versuche meine Brille abzusetzen und habe sie gar nicht auf der Nase oder noch schlimmer, ich schiebe sie mir auf meiner Nase hoch, obwohl da keine Brille ist. Ich glaub wirklich, ich muss zum Arzt.</p>
<p>Ich vergesse auch wirklich wichtige Dinge, wie z.B. Tabletten nehmen oder den Herd runterzustellen. D.h. mir sind schon Mahlzeiten verbrannt und ich musste mit einer Banane vorlieb nehmen.</p>
<p>Nun habe ich letztens in einem Forum gelesen und ich fasse es einfach nicht, dass sowas Erwachten ständig passiert. Pah, so&#8217;n Quatsch! Wer will sich denn da beruhigen?</p>
<p>Oder letztens habe wir eine Tagestour in eine andere Stadt gemacht, ich konnte mich an nichts mehr erinnern, was ich dort gesehen, noch gemacht habe, schwarzes Loch. Man, das war grausam. Irgendwann kamen die Erinnerungen, unterlegen konnte sie auch anhand von Photos. Aber auch die waren erstmal weg, dass ich die überhaupt gemacht habe, echt krass.</p>
<p>Noch so ein Vaupax: Die Radiomaderatorin sagt, &#8220;was ist der 1. April eigentlich für ein Tag, Donnerstag oder Freitag?&#8221; Und ich denke, was ist die denn blöd, natürlich ein Freitag, hat die keinen Kalender. Die Antwort ihres Gegenübers habe ich gar nicht wahrgenommen. Ich dachte nur, wenn der 16. ein Freitag ist, ist nämlich einer, da habe ich einen Termin, dann ist der 1. auch einer. Und irgendwann ist mir das zu blöd, zumal ich dem 1. ja auch immer näher komme und so schnappe ich mir den Kalender und schaue. Wie, der 31.3. ist ein Mittwoch? Dann ist der 1. ein Donnerstag???? Wie geht das denn???? Ist der Kalender falsch. Aber 16 minus 14 ist doch 1, oder?????? Oh, nein, ist 2. Martina, es ist so weit!!!!! Der Arzt muss kommen, unbedingt.</p>
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		<title>&#8220;gehen&#8221;</title>
		<link>http://blog.martina-weigt.de/2009/03/gehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 08:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie geht&#8217;s (dir)?
Geht so!
Mir geht es gut!
Ich bin über-gangen worden.
Das geht gar nicht!
Das ist mir ent-gangen.
Wie ist es dir er-gangen?
Das haben wir be-gangen.
Geht&#8217;s noch?!
Da ist mir ein Licht aufge-gangen.
Da geht mir einer ab!
Drauf-gänger!
Ich gehe darauf ein.
Er hat sich an ihr ver-gangen.
Da ist es hoch herge-gangen.
Da gehe ich leer aus.
Mehr geht nicht!
Warum geht das nicht?

Alles Sätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Wie geht&#8217;s (dir)?</li>
<li>Geht so!</li>
<li>Mir geht es gut!</li>
<li>Ich bin über-gangen worden.</li>
<li>Das geht gar nicht!</li>
<li>Das ist mir ent-gangen.</li>
<li>Wie ist es dir er-gangen?</li>
<li>Das haben wir be-gangen.</li>
<li>Geht&#8217;s noch?!</li>
<li>Da ist mir ein Licht aufge-gangen.</li>
<li>Da geht mir einer ab!</li>
<li>Drauf-gänger!</li>
<li>Ich gehe darauf ein.</li>
<li>Er hat sich an ihr ver-gangen.</li>
<li>Da ist es hoch herge-gangen.</li>
<li>Da gehe ich leer aus.</li>
<li>Mehr geht nicht!</li>
<li>Warum geht das nicht?</li>
</ul>
<p>Alles Sätze mit gehen, die nicht wirklich etwas damit zu tun haben, dass da einer ist, der geht. Dabei gehen wir doch irgendwo alle unseren Weg. Mit diesen Sätzen meinen wir dann, dass andere mitverantwortlich sind dafür, wohin der Weg uns bis jetzt geführt hat. Es wäre einfacher das Gehen als etwas zu sehen, was sich alleine tut, was einfach passiert, ohne unser Zutun, der Körper geht und wir können ihn durch die Augen zum sehen nutzen, auf unseren Weg. Der Weg führt uns immer wieder an der gleichen Stelle vorbei, wenn wir es noch nicht gesehen, wahrgenommen haben, was er uns zeigen will, was gezeigt werden soll.</p>
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